Back 4 Blood: Preview zur Open Beta

Back 4 Blood ist bekanntermaßen ein Coop-Zombie-Survival-Shooter für vier Spieler*innen. Das Game aus dem Hause Turtle Rock Studios, das unter anderem für das original Left 4 Dead bekannt ist, öffnet erneut seine Pforten und wird vom 5. bis 9. August all jenen, die eine Vorbestellung getätigt haben, Early Access für die Open Beta bieten. Für alle anderen steht die Open Beta schließlich vom 12. bis 16. August zur Verfügung.

Einen Monat lang werden wir uns im Rahmen der IGN First-Reihe mit Back 4 Blood beschäftigen, denn wir durften Turtle Rock besuchen und bereits vorab einen Blick darauf werfen, was uns in Sachen PVE und PVP erwarten wird.

 

Wenn ihr hinsichtlich Back 4 Blood nicht auf dem Laufenden seid, dann würde ich euch dringend raten, euch mal die Back 4 Blood Alpha Preview anzuschauen. Wisst ihr Back 4 Blood bislang gar nicht einzuordnen, dann sei kurz gesagt, dass ihr euch gemeinsam mit drei Freund*innen mitten in die Zombie-Action stürzen werdet. Teamgeist und Teamarbeit stehen dabei im Mittelpunkt. Erinnerungen an Left 4 Dead werden wach.

Es gibt aber einen bedeutenden Twist! Back 4 Blood setzt auf ein Kartensystem mit Deck-Building. Das bedeutet, dass ihr Decks bauen werdet, die massiv Einfluss darauf nehmen werden, welche Rolle jedem einzelnen Team-Mitglied zukommt und wie bedeutend diese Rolle ausfallen wird. Manche Karten sind für die Heiler bestimmt, andere für geborene Anführer, wiederum andere Karten markieren besondere Zombies. Aber auch all jene, die vor allem all das einsammeln möchten, was im bespielbaren Gebiet versteckt ist, oder einfach nur auf Zombies einprügeln möchten, werden mit Karten bedacht.

In jedem Safehouse könnt ihr eurem Deck mit aktiven Karten eine neue Karte hinzufügen. Diese Karte bietet manchmal genau den Vorteil, den ihr benötigt, wenn die Herausforderungen mit jedem neuen Level schwieriger werden.

Doch Vorsicht! Einige Karten können richtig fies werden, denn Back 4 Blood bringt einige sogenannte Corruption Cards ins Spiel, die auf verschiedenste Art und Weise den Zombies zu Gute kommen, Einfluss auf die Herausforderungen nehmen oder Hürden schaffen, die ihr im Team überwinden müsst. Aber vielleicht hält eine Karte auch besondere Belohnungen für euch bereit, wenn ihr im Rahmen einer Challenge auf eine bestimmte Art und Weise spielt. Das ist übrigens besonders interessant, denn die Herausforderungen könnten unterschiedlicher kaum sein. Mal müsst ihr in einem Level Herausforderungen innerhalb einer vorgegebenen Zeit meistern, mal müsst ihr leise und vorsichtig vorgehen, sodas ihr keine Vögel aufschreckt und eine Horde Zombies auf euch aufmerksam macht.

Davon haben wir in der Alpha bereits eine Kostprobe bekommen, doch die Beta legt nochmal eine Schippe drauf. Vor allem was die Corruption Cards angeht. Eine Karte machte uns das Leben besonders schwer, denn sie sorgte dafür, dass wir alle paar Minuten mit einer Horde von Zombies konfrontiert wurden, ganz gleich, was sich sonst im Spiel ereignete. Um es milde auszudrücken: Das veränderte die Art, wie wir spielten, grundlegend. Wir behielten den Countdown stets im Auge und schrien los, wenn sich eine Horde näherte, damit wir versuchen konnten, eine Position zu finden, die wir gut verteidigen konnten. Natürlich ist das in Back 4 Blood nicht immer möglich und so kämpften wir einmal an einem Ort gegen eine Horde, an dem wir auch noch eine Schar Vögel aufschreckten, was natürlich noch mehr Zombies auf uns aufmerksam machte.

Dieses Mal überlebten wir – wenn auch nur knapp. Und natürlich mussten wir uns zweieinhalb Minuten später schon der nächsten Horde Zombies stellen.

In einer anderen Runde haben wir es mit einer besondere Art von Zombies, die in Back 4 Blood als “Ridden” bezeichnet werden, zu tun bekommen, den Snitches. Die Snitches verursachen jede Menge Lärm, sobald sie aufgeschreckt werden – was natürlich dazu führt, das seine weitere Horde sogleich nachrückt. Entsprechend mussten wir uns voranschleichen und sicherstellen, dass wir auf keine im Verborgenen lauernden Snitches stoßen oder von diesen gefunden werden.

Das Corruption Card-System erweist sich entsprechend also als äußerst effektiv, wenn es darum geht, Abwechslung ins Spiel zu bringen.

Back 4 Blood: Der PVP-Swarm-Modus

Nach der Erfahrung, die wir mit der Alpha gesammelt hatten, hatten wir bereits erwartet, dass wir mit dem PVE-Spiel von Back 4 Blood eine Menge Spaß haben werden – und das hatten wir. Doch wir hatten nicht damit gerechnet, auch mit dem PVP-Swarm-Modus so viel Spaß zu haben.

In diesem Modus treffen 4 Cleaners (Menschen) auf 4 Ridden. Es folgt ein Kräftemessen in relativ kurzweiligen Runden, bei denen die Menschen ihre Stellungen verteidigen und überleben müssen. Die Zombies werden von der KI gesteuert, wobei sich unter den Zombies vier besondere und von den Spieler*innen gesteuerte Ridden befinden. Diese müssen die Cleaner so schnell wie möglich auslöschen. Ist die Runde beendet, werden die Rollen vertauscht. Am Ende gewinnt, wer mehr Runden als Team Cleaner übersteht.

Einen Vorteil haben die Cleaner: Sie dürfen sich, bevor es richtig losgeht, in der Gegend umsehen und schon mal einsammeln und/oder sichten, was sie finden, seien das Medi-Kits, Granaten, Molotov-Cocktails oder bestimmte Waffen. Dann sind die Ridden dran. Die von den Spieler*innen gesteuerten Ridden dürfen allerdings nur die Bereiche erkunden, die sich außerhalb des Sichtbereichs der Cleaner befinden.

Insgesamt gibt es neun verschiedene Arten von Zombies; drei Hauptklassen und drei Mutationen innerhalb jeder Klasse. In der Beta sind allerdings nur sechs verfügbar, da nur zwei Mutationen pro Klasse gespielt werden können.

Jeder Ridden wurde so gestaltet, dass er sich für den Einsatz in einer ganz bestimmten Umgebung eignet. Ist der Zombie in einer Umgebung besonders stark, ist er in einer anderen besonders anfällig. Entsprechend müsst ihr vielleicht den Zombie wechseln, je nachdem, was die Situation gerade hergibt. Tallboys und Exploders sind gefragt, wenn sich ein Team in einem Haus verschanzt, im Freien werden sie von den Cleaners aber entdeckt, bevor sie überhaupt Schaden anrichten können.

Retches eignen sich nicht für den Kampf 1:1, doch mit ihrem toxischen Erbrochenen können sie Teams auseinandertreiben.

Die Cleaners können dagegen fast so spielen, als würden sie im PVE von Back 4 Blood gegen die Zombies antreten. Das bedeutet, dass viel kommuniziert wird, Aufenthaltsorte besonderer Ridden durchgegeben werden und darauf geachtet wird, dass das Team zusammenbleibt.

Inzwischen sind wir jedenfalls der Ansicht, dass der PVP-Modus von Back 4 Blood so gut ist, dass wir darin fast genauso viel Zeit verbringen möchten wie im PVE-Modus.

Neben dem PVP- und dem PVE-Modus gibt es in der Beta eine ganze Menge Material, mit dem wir uns stundenlang beschäftigen können. Das Evansburg-Level aus der Alpha und das Blue Dog Hollow-Kapitel werdet ihr ebenfalls vorfinden, wenn die Early Access-Phase der Beta noch in dieser Woche beginnt.

Back 4 Blood: Preview zur Open Beta